Darstellen und Gestalten Kurs beschäftigt sich mit dem Krieg in der Ukraine

Im Kurs Darstellen und Gestalten hat sich der achte Jahrgang am Montag, dem 14. März, mit dem „Russland-Ukraine Konflikt“ auseinandergesetzt, indem die Schüler:innen in Gruppen insgesamt vier Standbilder passend zum Konflikt erarbeitet haben. Die Standbilder wurden anschließend fotografiert. Dies taten sie außerhalb ihres eigentlichen Themas, da ihnen das Geschehen in der Ukraine sehr nahe gegangen ist und sie deshalb ihren Standpunkt zu der jetzigen Lage verdeutlichen wollten, wie eine Gruppe von Schüler:innen beschrieb.

Für die Standbilder wurden neben der eigenen Person und dem eigenen Körper zusätzlich unterschiedliche Materialien verwendet. Neben Tüchern in den Farben der Ukraineflagge, beschrifteten einige Gruppen bunte Papiere, andere bastelten sich Requisiten. Alle Gruppen nutzten Mimik, Gestik und Körperhaltungen, um ihre Standpunkte deutlich zu machen. Zuvor hatten die Schüler:innen im Kurs schon die Bestandteile und Merkmale von Standbildern erarbeitet. Die erste Gruppe entschied sich in ihrem Standbild eine Demonstration darzustellen. Das Foto wurde auf dem Schulhof aufgenommen. Die Demo-Schilder wurden mit „Stand With Ukraine“ und dem Peace Zeichen beschriftet. Zusätzlich haben sich die Schüler:innen auch noch ein Peace Zeichen auf die Maske gemalt und Stoffe in den Farben der Ukrainischen Flagge hochgehalten. Um das ganze nochmals zu verdeutlichen, hat eine Schülerin zusätzlich dazu passend wie bei einer echten Demonstration den Arm hochgenommen. Damit verweist die Gruppe auf die aktuell nahezu täglich stattfindenden kleinen und großen Demonstrationen weltweit.

Die zweite Schülergruppe verwendete in ihrem Standbild die Flaggen der Ukraine und Russlands. Zwei Schülerinnen repräsentierten die beiden Ländern, indem sie Schilder in den Farben der jeweiligen Ländern mit dem passenden Land beschriftet haben und sich umarmen. Durch ein Plakat, auf dem ,,für den Frieden’‘ steht und ein Peace-Zeichen aufgezeichnet wurde, wird der Wunsch der Gruppe nach Frieden noch deutlicher. (Siehe Bild)

Eine weitere Gruppe legte den Fokus auf den Aspekt der Gewalt. Die Gruppe bastelte Waffen aus Papier in den Farben Russlands und der Ukraine. In ihrem Standbild richteten zwei Schülerinnen diese auf eine am Boden kauernde Person, welche schützend die Hände über den Kopf hält und ängstlich auf dem Boden kauert. Im Hintergrund ist die Flagge der Ukraine zu sehen. Die Gruppe macht dadurch deutlich, dass in diesem bewaffneten Konflikt wehrlose Menschen sterben müssen.

Die vierte Gruppe wählte einen wiederum anderen Schwerpunkt. Sie bezog sich auf die politische Lage und zeigt in ihrem Standbild die vorsichtige Unterstützung der Ukraine durch die NATO und deren Waffenlieferung. Die Ukraine, symbolisiert durch einen Schüler auf dem Boden, welcher in den Farben der Ukrainischen Flagge gekleidet ist, bittet um Hilfe. Der russische Präsident, dargestellt durch einen Schüler mit einem Namensschild an der Brust, schaut von oben mit bösen Blicken auf die Situation herab. (Siehe Bild)

Text von der Gruppe Ben Koch, Leonie Hauffe, Lena Lingenberg, Sophie Baltrusch
Lehrer: Christian Schroer und Praxissemesterstudentin Annika Liebens

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